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Aktuelles

  • 27.08.2026

    Diese drei Dinge könnten sich für die Zivilgesellschaft mit einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt grundlegend ändern

    Als Demokratie-Verein in Sachsen sehen auch wir der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit großer Sorge entgegen. Manch eine*r meint ja immer noch „wenn man die AfD nur mal machen ließe, würde sie sich schon selbst entzaubern“. Das halten wir für einen gefährlichen Irrweg.

    Um die möglichen Folgen zu verdeutlichen, die auf Vereine und Engagierte (nicht nur) in Sachsen-Anhalt zukommen könnten, stellen wir euch ein Szenario vor. Die drei Punkte sind nur beispielhaft und weiter unten findet ihr den Link zu einem deutlich umfassenderen Szenario der Amadeu Antonio Stiftung. Trotzdem verdeutlichen bereits diese wenigen Aspekte, welche Bedrohung eine AfD geführte Regierung für demokratisches Denken und Handeln bedeuten würde.

    - Das Video zum Szenario findest Du hier: https://youtube.com/shorts/wfsbFKtoDkM?feature=share -

    Zivilgesellschaft

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Veranstaltungen

  • 28.08.2026

    Open-Air-Filmtage: Rabbi Wolff (D 2016)

    William Wolff (1927-2020) war der wohl ungewöhnlichste Rabbiner der Welt. Der kleine Mann mit Hut wurde in Berlin geboren, hat einen britischen Pass und wohnt in einem Häuschen in der Nähe von London. Immer Mitte der Woche fliegt er nach Hamburg, steigt dort in den Zug und pendelt zu seinen Jüdischen Gemeinden nach Schwerin und Rostock. Samstags geht es zurück nach London – es sei denn, er ist bei Verwandten in Jerusalem, auf Fastenkur in Bad Pyrmont oder beim Pferderennen in Ascot. Denn das Leben muss vor allem Spaß machen, findet Willy Wolff. Der Film zeigt den turbulenten Alltag von Willy Wolff und beleuchtet seine bewegte Vergangenheit: Bevor er Rabbiner wurde, war er politischer Korrespondent in London; als Kind floh er mit seiner Familie aus Nazideutschland. Rabbi Wolff ist nicht nur das Porträt einer faszinierenden Persönlichkeit – eines tief religiösen Menschen, der sich voller Lebensfreude über Konventionen hinwegsetzt. Der Film führt auch auf mitreißende Weise in die Welt des Judentums ein und präsentiert uns einen ganz besonderen deutschen Lebenslauf. 94 min

    Ort: Treppen in Wenceclaigasse/ Wencelaikirchhof (Bitte Sitzkissen mitbringen!)

    rabbi

    Foto: Uli Holz, Britzka Film

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Kurzbeschreibung des Vereins

Die Arbeit des Vereins begann im Dezember 1999, als eine Handvoll Jugendlicher vom Punker bis zum Mitglied der jungen Gemeinde in einer unbeheizten Wurzener Hinterhof-Wohnung zusammenkamen und das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. (NDK) gründeten. Sie wollten einen Freiraum für selbstorganisierte Soziokultur schaffen. So wurde 2001 das Haus am Domplatz 5 gekauft, welches im Juni 2006 nach 5 - jähriger Sanierung mittels tausender ehrenamtlich geleisteter Arbeitsstunden als Kultur- und BürgerInnenzentrum D5 teileröffnet werden konnte. Ende 2019 wurde mit dem Ausbau der oberen Etagen zum Tagungs- und Seminarhaus begonnen, welches mit seinen 21 Übernachtungsplätzen und drei Seminarräumen seit Januar 2025 nutzbar ist. Auch wenn sich der Verein in all den Jahren stetig wandelte, lassen sich die vielfältigen Tätigkeiten des Vereins in sechs Bereiche aufteilen: Kultur, Bildung, Vernetzung, Begegnung, Beteiligung und Erinnerungskultur.