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Aktuelles

  • 09.10.2026

    AfD und CDU zusammen gegen Stolpersteine?

    Alle reden über Antisemitismus in der Linkspartei. Aber warum stimmen CDU und AfD eigentlich gemeinsam gegen Stolpersteine in Heidenau? In der sächsischen Kleinstadt haben CDU, AfD und die „Bürgerinitiative Oberelbe für mehr Demokratie“ einen Antrag durchgebracht, der die weitere Verlegung von Stolpersteinen untersagt. Die Begründung: Man könnte ja drüber laufen. Dabei ist ja genau das die Idee hinter den Stolpersteinen. Die Namen der Opfer sollen an die Orte zurückkehren, an denen sie gelebt haben.

    - Das Video zum Beitrag findest du hier: https://youtube.com/shorts/bfsMRikizYE?feature=share -

    Stolpersteine_02

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Veranstaltungen

  • 06.11.2026

    Schalom Neues Deutschland – Juden in der DDR (Film+Gespräch) // Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur 2026 in Sachsen

    Antisemitismus galt in der DDR als „mit Stumpf und Stiel“ ausgerottet. Antifaschismus war in der DDR Staatsdoktrin und Selbstlegitimation nach innen und außen. In der Vergangenheitsbewältigung unterschied man zwischen „Opfer des Faschismus“ und Kämpfer gegen den Faschismus“, was zumeist kommunistischen Widerstand meinte. Die Kämpfer hatten einen höheren Stellenwert. Die wenigen in der DDR lebenden Juden wurden „nur“ als Opfer eingestuft. Die besondere Dimension des Holocausts spielte in dieser Argumentation eine untergeordnete Rolle.

    Schalom
    Foto: Filmplakat - armadafilm

    Der Film ist eine Produktion von armadafilm, gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, im Auftrag des Rundfunk Berlin-Brandenburg.

    Eintritt: 4 €. Karten können sie unter der Telefonnummer: 03425 852710 oder per Mail an: katharina.austilat@ndk-wurzen.de reservieren.

    Information zur Änderung: Aus organisatorischen Gründen kann nicht, wie angekündigt, die Lesung "Stalin hat uns das Herz gebrochen - Antisemitismus in der DDR und die Verfolgung jüdischer Kommunist*innen" stattfinden, weswegen wir den o.a. Film zeigen

    Die Veranstaltung findet im Rahmen von Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur 2026 in Sachsen statt, zu dem ein sehr umfangreiches und vielfältiges Programm durch mehrere Wurzener Einrichtungen und Vereine organisiert wurde. Das Programm finden Sie auf https://ringelnatz-verein.de/tacheles2026/.

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Kurzbeschreibung des Vereins

Die Arbeit des Vereins begann im Dezember 1999, als eine Handvoll Jugendlicher vom Punker bis zum Mitglied der jungen Gemeinde in einer unbeheizten Wurzener Hinterhof-Wohnung zusammenkamen und das Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. (NDK) gründeten. Sie wollten einen Freiraum für selbstorganisierte Soziokultur schaffen. So wurde 2001 das Haus am Domplatz 5 gekauft, welches im Juni 2006 nach 5 - jähriger Sanierung mittels tausender ehrenamtlich geleisteter Arbeitsstunden als Kultur- und BürgerInnenzentrum D5 teileröffnet werden konnte. Ende 2019 wurde mit dem Ausbau der oberen Etagen zum Tagungs- und Seminarhaus begonnen, welches mit seinen 21 Übernachtungsplätzen und drei Seminarräumen seit Januar 2025 nutzbar ist. Auch wenn sich der Verein in all den Jahren stetig wandelte, lassen sich die vielfältigen Tätigkeiten des Vereins in sechs Bereiche aufteilen: Kultur, Bildung, Vernetzung, Begegnung, Beteiligung und Erinnerungskultur.